Triftstraße: Mehr Sicherheit für Radfahrende – mit linksseitigem Parken statt Parkplatzverlust
// 19. Januar 2026 // Triftstraße: Mehr Sicherheit für Radfahrende – ohne unnötige Parkplatzvernichtung. Linksseitiges Parken als pragmatische Alternative Die Triftstraße ist an einigen Abschnitten eng, schnell befahren und für Radfahrende riskant. Doch „Parkplätze...
Das Parkhaus der Zukunft – Mobility Hub
// 09. Oktober 2025 // Vier Ringe für eine funktionierende Stadtmobilität – warum „Mobilitätshäuser“ jetzt entscheidend sind Worum es geht Wir müssen für Frankfurt Mobilität neu denken: Das Mobilitätsdezernat hat Mobilitätsstationen sowie ein aktualisiertes...
München diskutiert Mindestpreise für Uber & Co. – Fairer Wettbewerb oder Luxus-Mobilität?
// 22. April 2025 // In München könnte bald ein neuer Weg eingeschlagen werden, um für mehr Fairness im Fahrdienstmarkt zu sorgen: Die Stadt diskutiert die Einführung von Mindestpreisen für Fahrdienstvermittler wie Uber oder Bolt. Ein Schritt, der längst überfällig...
Frank Nagel kritisiert Verkehrspolitik in Frankfurt: Wenn Entscheidungen ohne Dialog die Stadt spalten
// 17. März 2025 // Wenn Verkehrspolitik die Realität ignoriert – Zwei Beispiele aus Frankfurt am Main Frankfurt ist eine Stadt in Bewegung – aber wohin bewegt sie sich? Die Verkehrspolitik des Mobilitätsdezernats hinterlässt derzeit vor allem eines: Verunsicherung....
ÖPNV macht die beste Autowerbung …
// 22. April 2024 // Die Einstellung der Regionalbahnlinie 11 zwischen Frankfurt-Höchst und Bad Soden ist so ein Beispiel. Es geht nicht darum Schuldige an den Pranger zu stellen, sondern aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Schon vor Jahren hat die RTW GmbH...
Den ÖPNV zum Waldstadion stärken
// 13. Februar 2024 // Bei der An- und Abreise zum Waldstadion im Rahmen von Großveranstaltungen sind die Verbindungen regelmäßig überlastet, sodass die pünktliche Ankunft am Stadion bzw. Umsteigeverbindungen auf der Rückreise gefährdet sind. Insbesondere bei der...
Stellungnahme zum Pressenewsletter „Mobilitätsdezernent Siefert: Richtige Impulse für die Mobilitätswende“
// 31. Januar 2024 // Die CDU-Fraktion zeigt sich schockiert über die Stellungnahme des Mobilitätsdezernenten zum ADAC-Monitoring „Mobil in der Stadt“. Der mobilitätspolitische Sprecher der Fraktion, Frank Nagel, bemängelt die einseitige Fokussierung auf den...
Neujahrsgruß 2024: Herausforderungen in Finanzierung, Elektrifizierung und einem dynamischen Bietermarkt – Handlungsbedarf besteht
// 15. Januar 2024 // Neujahrsgruß 2024: Finanzierung, Elektrifizierung und Bietermarkt – hier ist viel zu tun Ein ereignisreiches Jahr 2023 ist zu ende gegangen. Die Pandemie haben wir wohl hinter uns gelassen, nun halten uns neue allgemeine Entwicklungen wie das...
Riskanter Mitteleinsatz
// 03. August 2023 // Mittel für Deutschlandticket riskant platziert Die Verkehrspolitik setzt Bundes- und Landesmittel neuerdings beherzt ein, ohne Commitment für den dringenden ÖPNV-Ausbau ist das kurzsichtig Beherzt die Probleme anpacken, das wünschen sich alle....
Deutschlandticket und kein Jubel
// 23. Januar 2023 // Gemeinsame Verantwortung für einen konzertierten Ausbau des Nahverkehrs fehlt Unbenommen: Viele werden die Entlastungswirkung des Deutschlandtickets (alias 49-Euro-Ticket), das im Mai 2023 zur Verfügung stehen soll, spüren. Immerhin zahlen...
04.11.2026
🦜 Die Ara-Dame und ich.
Manchmal trifft man in Frankfurt wirklich außergewöhnliche Persönlichkeiten. Und manche tragen Federn! 😊
Darf ich vorstellen? Jacqueline, 21 Jahre alt und eine kleine Berühmtheit beim Frankfurt Marathon 2026.
Gemeinsam mit ihrem Besitzer Daniel Wranik aus Egelsbach war sie auf der Marathonstrecke unterwegs – ganz entspannt auf seiner Schulter.
Jacqueline wurde vor elf Jahren von der Feuerwehr gerettet und hat bei Daniel ein liebevolles Zuhause gefunden.
Und ich hatte heute das Vergnügen, sie persönlich kennenzulernen. Ein gemeinsames Foto durfte natürlich nicht fehlen!
Nicht jeder interessante Kontakt entsteht bei einer Konferenz oder einem Geschäftstermin. 😉
02.10.2026


































23 Maßnahmen auf dem Papier. Aber was verändert sich tatsächlich auf unseren Straßen und Schienen?
Drei Jahre nach Verabschiedung der regionalen Wirtschaftsverkehrsstrategie FrankfurtRheinMain wurde heute Bilanz gezogen. Bei der Veranstaltung „Wirtschaftsverkehrsstrategie FRM – Bilanz 2026 & Perspektiven“ des Regionalverbands FrankfurtRheinMain standen konkrete Projekte und Erfahrungen im Mittelpunkt. Die 2023 beschlossene Strategie umfasst 23 Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern. Sie reicht vom Schienengüterverkehr über baulastträgerübergreifendes Baustellenmanagement, Lkw-Führungsnetze und Parkplatz-Sharing bis zu Ladeinfrastruktur und kommunaler Wirtschaftsverkehrsplanung.
Die heutigen Beiträge zeigten: Es gibt interessante Ansätze, und einzelne Vorhaben kommen durchaus voran. Für mich liegt die eigentliche Herausforderung jedoch in der Übertragung auf die kommunale Praxis. Denn keine Kommune ist wie die andere.
Eine Großstadt mit hohem Lieferverkehr, dichter Bebauung und wenig verfügbaren Flächen steht vor anderen Problemen als eine kleinere Kommune mit Gewerbegebieten, Logistikstandorten oder ländlich geprägten Strukturen. Eine Lösung, die an einem Ort funktioniert, muss deshalb nicht automatisch anderswo erfolgreich sein.
Das schmälert den Wert einer regionalen Wirtschaftsverkehrsstrategie keineswegs – im Gegenteil. Sie schafft eine Plattform, auf der Erfahrungen zusammenkommen, erfolgreiche Ansätze sichtbar werden und gemeinsame Projekte entstehen können.
Entscheidend bleibt aber die kommunale Eigenverantwortung: Kommunen müssen ihre örtlichen Herausforderungen analysieren, geeignete Lösungsansätze auswählen, Prioritäten festlegen und die Umsetzung vorantreiben. Und bei Themen wie Schienengüterverkehr, Baustellenmanagement oder Lkw-Führungsnetzen reicht kommunales Einzelhandeln ohnehin nicht aus. Dort brauchen wir abgestimmte Lösungen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg.
Mein Fazit nach drei Jahren Wirtschaftsverkehrsstrategie: Regionale Zusammenarbeit ist kein Ersatz für kommunales Handeln. Sie ist die Grundlage dafür, dass Kommunen voneinander lernen und dort gemeinsam handeln können, wo einzelne Lösungen nicht ausreichen.
Wie gelingt es uns, gute regionale Konzepte schneller in konkrete Verbesserungen vor Ort zu übersetzen? Vielen Dank an den Regionalverband FrankfurtRheinMain und alle Beteiligten für die Bilanz und den fachlichen Austausch.
05.11.2026