Kita im Parkhaus

CDU will innovative Quartiersgaragen

In Frankfurt sollen nach dem Wunsch der CDU-Fraktion mehr Quartiersgaragen gebaut werden. Im Gegensatz zu klassischen Parkhäusern in Stadtteilen mit hohem Parkdruck schwebt der CDU eine gemischte Nutzung vor.

So könnten in den Quartiersgaragen, die die CDU „Mobility Hubs“ oder Mobilitätshäuser nennt, auch Nahversorger, Co-Working-Spaces, Gastronomie und Kindertagesstätten unterkommen. 

„Das soll vor allem in dicht besiedelten Wohn- und Mischgebieten umgesetzt werden“, sagte Frank Nagel, der mobilitätspolitische Sprecher der CDU im Römer. 

In den Parkhäusern sollen nicht nur Stellplätze für Anwohnerinnen, Anwohner und Gäste, sondern speziell auch für Gewerbebetriebe entstehen. Möglich seien auch Carsharing-Stationen mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Fahrradabstellanlagen unter anderem für Lastenräder, Mikrodepots für Paketdienstleister, Mobilitätskioske mit Beratungs- und Leihangeboten. 

„Wir wollen damit den multifunktionalen Ansatz stärken und die Quartiere noch lebenswerter machen. Wir müssen jetzt anfangen, die Parkhäuser der Zukunft zu bauen“, sagte Nagel. Denkbar sei auch Fassadenbegrünung und Photovoltaik. Als Pilotstandorte schlägt er das Gallus, Ostend und Sachsenhausen vor.