Keine Experimente mehr
CDU-Fraktion will den City-Verkehr „verlässlich“ regeln
Frankfurt – Die CDU-Fraktion im Römer bekräftigt ihr Nein zu einer dauerhaften Sperrung des Mainkais und fordert auf der Berliner Straße eine klare Führung. „Frankfurt braucht verlässliche Verkehrslösungen statt ideologischer Experimente“, sagt der mobilitätspolitische Sprecher Frank Nagel. „Unser Ziel ist eine Innenstadt, die erreichbar bleibt und zugleich spürbar an Aufenthaltsqualität gewinnt – Entscheidungen müssen im Netz gedacht werden, nicht als Insellösungen.
Eine Dauersperrung des Mainkais komme nur bei Großveranstaltungen infrage. Die Konservativen fordern vom Magistrat vielmehr ein „integratives Nutzungskonzept, das verkehrliche Durchlässigkeit mit Aufenthaltsqualität verbindet“. Dazu zählen sie unter anderem die Aufwertung des Platzes am Fahrtor/Leonhardskirche, zusätzliche gesicherte Querungen, Tempodämpfung durch klar gestaltete Knotenräume sowie eine klare Führung für Fuß- und Radverkehr. Die CDU baut bei ihrem Antrag auf die Zustimmung der SPD .
Den Radstreifen auf der „Berliner“ empfindet Nagel als „Torso“. Die Sicherheit erhöhe er nicht. Vorschlag der CDU: „Bei staureichen Straßen, auf denen neue Radwege abmarkiert wurden, führen wir eine objektive, einjährige Messphase für alle Verkehrsarten durch und nehmen ergebnisabhängig Korrekturen vor.“ Unabhängig davon seien die Ampelschaltungen zu optimieren, besonders am Paulsplatz. Und: „Bis das Parkleitsystem wieder läuft, brauchen wir – auch am Parkhaus Hauptwache – sofort gut sichtbare Vorabhinweise, damit die Zufahrt am Kornmarkt und bis hin zur Berliner Straße nicht dauerhaft verstopft ist.“
