Knut fährt in Bad Vilbel
Rufbus bedient Nachbarstadt
Der Rufbus Knut, der bisher im Frankfurter Norden unterwegs ist, erweitert sein Einsatzgebiet auf Bad Vilbel. Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember kann der sogenannte On-Demand-Shuttle auch im gesamten Gebiet der Stadt in der Wetterau gebucht werden.
Seit Ende vorigen Jahres ersetzt Knut nachts vier Buslinien. Zur Zeit sind insgesamt drei elektrische Kleinbusse in den Frankfurter Stadtteilen Berkersheim, Bonames, Frankfurter Berg, Harheim, Kalbach-Riedberg, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach sowie in Teilen von Eschersheim, Heddernheim und Preungesheim unterwegs. Nach Bad Vilbel können nur Fahrten zum Bahnhof gebucht werden.
Die Erweiterung des Einsatzgebiets wurde möglich, weil die Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft Traffiq die Leistung turnusgemäß neu ausgeschrieben und vergeben hat. Der bisherige Betreiber Via konnte sich für weitere drei Jahre durchsetzen mit einer Verlängerungsoption um zwei Jahre. Von Mitte Dezember an ist ein vierter Elektrobus unterwegs. Sie sind von 18 bis 6 Uhr im Einsatz und können mit einer App oder per Telefon gebucht werden.
Für den Bad Vilbeler Bürgermeister Sebastian Wysocki (CDU) lässt Knut nicht nur die beiden Städte zusammenrücken, der Shuttlebus sei auch innerhalb von Bad Vilbel ein tolles Angebot für den Abend und die Nacht. Der Frankfurter Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert (Die Grünen) sagte, die regionale Vernetzung der Metropolregion Rhein-Main sei eine wichtige Teilstrategie im Masterplan Mobilität.
Die Frankfurter CDU sieht mit der Ausweitung über die Stadtgrenze hinaus eine lange erhobene Forderung erfüllt. Jetzt sei noch eine Erweiterung nach Bad Homburg nötig, teilte der verkehrspolitische Sprecher Frank Nagel mit. Durch das Deutschlandticket sei ein finanzielles Hindernis für die regionale Ausweitung weggefallen.
