Was kommt nach dem 9-Euro Ticket?
// 24. August 2022 // Weniger ÖPNV - oder mehr Finanzmittel!? Die Diskussion beim ÖPNV geht nur in eine Richtung: Wir brauchen mehr davon. Die Nachfrage beim 9-Euro-Ticket zeigt, dass die Chancen für die Mobilitätswende in der Bevölkerung schon vorliegen....
„Mainzer Landstraße entlasten!“
// 15. Februar 2021 // U5 muss zur Mainzer Landstraße verlängert werden. Die Straßenbahn- und Buslinien östlich der Haltestelle Galluswarte sind am Limit ihrer Kapazität. Zur Entlastung schlägt der Fachausschuss Verkehr der Frankfurter CDU eine Verlängerung der U5 vom...
Informationen zur PM Westbahnhof
// 25. Januar 2021 // Nach Fertigstellung der Ringstraßenbahn (und erst Recht nach dem Lückenschluss der U4) ändern sich die Verkehrsströme zwischen Ginnheim/Bockenheim und Hauptbahnhof. Wenn dann zwischenzeitlich der barrierefreie Ausbau der S-Bahnstation Westbahnhof...
Neugestaltung der Schloßstraße
// 01. Februar 2021 // Neugestaltung der Schloßstraße zwischen dem Knotenpunkt Adalbert-/Schloßstraße und Schönhof. Zur Ausgangslage der Schloßstraße im Stadtteil Bockenheim: Beengte Platzverhältnisse stellen ein Problem auf dem 750 Meter langen Abschnitt der...
Gestern war heute beim Park-and-Ride-Tag im Regionalverband FrankfurtRheinMain.
Viele gute Ansätze, viele engagierte Projekte: von Sharing-Konzepten bis zur besseren Verknüpfung mit dem ÖPNV.
Und trotzdem bleibt ein zentrales Gefühl: Wir kommen zu langsam voran.
Das Problem ist nicht fehlendes Wissen. Das Problem ist die Struktur dahinter.
Park-and-Ride in der Region Frankfurt RheinMain ist ein klassisches Verteilungsproblem:
• Der Nutzen entsteht vor allem in Frankfurt
• Die Flächen, Kosten und Belastungen liegen im Umland
• Einnahmen aus Parken spielen praktisch keine Rolle
Das Ergebnis: Zu wenig Anreiz für die Kommunen, die diese Infrastruktur ermöglichen müssen.
Gleichzeitig ist klar: Wenn wir den Pendlerverkehr spürbar reduzieren wollen, brauchen wir genau hier schnelle, sichtbare Fortschritte.
Mein Fazit: Wir brauchen nicht noch mehr Einzelprojekte – sondern eine echte regionale Steuerung und faire Ausgleichsmechanismen.
Und vor allem: Wir müssen ins Handeln kommen. Jetzt.
29.04.2026
Fernbahntunnel Frankfurt – Planung nimmt klare Konturen an
Im 6. Dialogforum der DB InfraGO wurden wesentliche Planungsschritte vorgestellt, die für den Bahnknoten Frankfurt von langfristiger Bedeutung sind.
Bereich West
Mit der „Variante West A“ wurde eine Vorzugsvariante definiert.
Sie gewährleistet einen höhenfreien, zweigleisigen Anschluss an das Mainzer Becken und sichert die betriebliche Leistungsfähigkeit Richtung Höchst.
Hier ist die Variantenabschichtung weit fortgeschritten.
Station: Entscheidende Annäherung an den Hauptbahnhof
Die zentrale planerische Veränderung betrifft die Stationslage.
Die ursprünglich sehr weit westlich positionierte Mittellage (bis zu 400 Meter vom Querbahnsteig entfernt) konnte deutlich näher an den Bestand herangeführt werden – nun rund 200 Meter.
Diese Näherlegung verbessert:
• Wegebeziehungen
• Umsteigequalität
• Integration in die zukünftige Querpassage
• funktionale Einbindung in den Gesamtbahnhof
Bewertungsmaßstab der Varianten
Die Variantenentscheidung erfolgt nicht allein über Umsteigezeiten, sondern anhand klar definierter Kriterien der Vorplanung:
* Funktionalität im Endzustand
* Bautechnik
* Kosten
* Terminrisiken
* Umwelt- und Raumplanungsaspekte
Vor diesem Hintergrund relativieren sich die rechnerischen Vorteile der Ost-Varianten (9–11 Minuten Umsteigezeit) gegenüber der West-Variante (12–13 Minuten).
Die baulichen Eingriffe im Ostbereich – insbesondere in Bahnhofsvorplatz, U-Bahn-Infrastruktur und Bestandsbauwerke – sind erheblich.
Zeitlicher Rahmen
• Variantenentscheid Ost: voraussichtlich November 2026
• Variantenentscheid Station: voraussichtlich Frühjahr 2027
Der Fernbahntunnel ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für die Metropolregion Rhein-Main. Und die Basis der Kapazitätsausweitung für den Regionalverkehr.
Die kommenden Monate werden entscheidend für seine konkrete Ausgestaltung.
27.04.2026
220 Stunden ehrenamtliche Arbeit für einen Abend Kulturmobilität und 2.303 Besucher.
Gestern zur Nacht der Museen war die Historische Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main e.V. wieder mit Museumswagen im Einsatz – auf dem Rundkurs zwischen Zoo, Altstadt und Sachsenhausen.
Solche Einsätze wirken selbstverständlich. Tatsächlich stecken rund 220 Stunden ehrenamtliche Vorbereitung dahinter: Streckenabnahme, Fahrplanorganisation, Fahrzeugdisposition, Personalplanung.
Ehrenamt heißt Verantwortung übernehmen – ohne Auftrag, aber mit Überzeugung.
Kulturelle Veranstaltungen funktionieren nur, wenn sich Menschen engagieren. Gestern war das wieder spürbar.
Frankfurt fährt – auch dank freiwilligem Einsatz.
26.04.2026




























