Was kommt nach dem 9-Euro Ticket?
// 24. August 2022 // Weniger ÖPNV - oder mehr Finanzmittel!? Die Diskussion beim ÖPNV geht nur in eine Richtung: Wir brauchen mehr davon. Die Nachfrage beim 9-Euro-Ticket zeigt, dass die Chancen für die Mobilitätswende in der Bevölkerung schon vorliegen....
„Mainzer Landstraße entlasten!“
// 15. Februar 2021 // U5 muss zur Mainzer Landstraße verlängert werden. Die Straßenbahn- und Buslinien östlich der Haltestelle Galluswarte sind am Limit ihrer Kapazität. Zur Entlastung schlägt der Fachausschuss Verkehr der Frankfurter CDU eine Verlängerung der U5 vom...
Informationen zur PM Westbahnhof
// 25. Januar 2021 // Nach Fertigstellung der Ringstraßenbahn (und erst Recht nach dem Lückenschluss der U4) ändern sich die Verkehrsströme zwischen Ginnheim/Bockenheim und Hauptbahnhof. Wenn dann zwischenzeitlich der barrierefreie Ausbau der S-Bahnstation Westbahnhof...
Neugestaltung der Schloßstraße
// 01. Februar 2021 // Neugestaltung der Schloßstraße zwischen dem Knotenpunkt Adalbert-/Schloßstraße und Schönhof. Zur Ausgangslage der Schloßstraße im Stadtteil Bockenheim: Beengte Platzverhältnisse stellen ein Problem auf dem 750 Meter langen Abschnitt der...
04.11.2026
🦜 Die Ara-Dame und ich.
Manchmal trifft man in Frankfurt wirklich außergewöhnliche Persönlichkeiten. Und manche tragen Federn! 😊
Darf ich vorstellen? Jacqueline, 21 Jahre alt und eine kleine Berühmtheit beim Frankfurt Marathon 2026.
Gemeinsam mit ihrem Besitzer Daniel Wranik aus Egelsbach war sie auf der Marathonstrecke unterwegs – ganz entspannt auf seiner Schulter.
Jacqueline wurde vor elf Jahren von der Feuerwehr gerettet und hat bei Daniel ein liebevolles Zuhause gefunden.
Und ich hatte heute das Vergnügen, sie persönlich kennenzulernen. Ein gemeinsames Foto durfte natürlich nicht fehlen!
Nicht jeder interessante Kontakt entsteht bei einer Konferenz oder einem Geschäftstermin. 😉
02.10.2026




























23 Maßnahmen auf dem Papier. Aber was verändert sich tatsächlich auf unseren Straßen und Schienen?
Drei Jahre nach Verabschiedung der regionalen Wirtschaftsverkehrsstrategie FrankfurtRheinMain wurde heute Bilanz gezogen. Bei der Veranstaltung „Wirtschaftsverkehrsstrategie FRM – Bilanz 2026 & Perspektiven“ des Regionalverbands FrankfurtRheinMain standen konkrete Projekte und Erfahrungen im Mittelpunkt. Die 2023 beschlossene Strategie umfasst 23 Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern. Sie reicht vom Schienengüterverkehr über baulastträgerübergreifendes Baustellenmanagement, Lkw-Führungsnetze und Parkplatz-Sharing bis zu Ladeinfrastruktur und kommunaler Wirtschaftsverkehrsplanung.
Die heutigen Beiträge zeigten: Es gibt interessante Ansätze, und einzelne Vorhaben kommen durchaus voran. Für mich liegt die eigentliche Herausforderung jedoch in der Übertragung auf die kommunale Praxis. Denn keine Kommune ist wie die andere.
Eine Großstadt mit hohem Lieferverkehr, dichter Bebauung und wenig verfügbaren Flächen steht vor anderen Problemen als eine kleinere Kommune mit Gewerbegebieten, Logistikstandorten oder ländlich geprägten Strukturen. Eine Lösung, die an einem Ort funktioniert, muss deshalb nicht automatisch anderswo erfolgreich sein.
Das schmälert den Wert einer regionalen Wirtschaftsverkehrsstrategie keineswegs – im Gegenteil. Sie schafft eine Plattform, auf der Erfahrungen zusammenkommen, erfolgreiche Ansätze sichtbar werden und gemeinsame Projekte entstehen können.
Entscheidend bleibt aber die kommunale Eigenverantwortung: Kommunen müssen ihre örtlichen Herausforderungen analysieren, geeignete Lösungsansätze auswählen, Prioritäten festlegen und die Umsetzung vorantreiben. Und bei Themen wie Schienengüterverkehr, Baustellenmanagement oder Lkw-Führungsnetzen reicht kommunales Einzelhandeln ohnehin nicht aus. Dort brauchen wir abgestimmte Lösungen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg.
Mein Fazit nach drei Jahren Wirtschaftsverkehrsstrategie: Regionale Zusammenarbeit ist kein Ersatz für kommunales Handeln. Sie ist die Grundlage dafür, dass Kommunen voneinander lernen und dort gemeinsam handeln können, wo einzelne Lösungen nicht ausreichen.
Wie gelingt es uns, gute regionale Konzepte schneller in konkrete Verbesserungen vor Ort zu übersetzen? Vielen Dank an den Regionalverband FrankfurtRheinMain und alle Beteiligten für die Bilanz und den fachlichen Austausch.
05.11.2026